wohnen und leben in neugraben
Wohnen & Leben in Neugraben
Allgemeines
Die 27.453 Einwohner Neugrabens (Stand 2002) verteilen sich auf einer Fläche von 22,5 Quadratkilometern. Daraus ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 1220 Personen pro Quadratkilometer. Der zum Bezirk Harburg gehörende Stadtteil ist der südwestlichste Stadtteil Hamburgs. Neugrabens Osten grenzt an Hausbruch, der Nordosten an den Stadtteil Francop und der Nordwesten an Neuenfelde. Die anderen Himmelsrichtungen Neugrabens grenzen an den Landkreis Harburg. 1937 wurden die Stadtteile Neugraben und Fischbek durch das Groß-Hamburg-Gesetz eingemeindet, zuvor waren diese Stadtteile eigenständige Dörfer, das ist auch der Grund dafür, dass es noch zwei historische Ortskerne gibt.
Die vielen neu entstehenden Wohngebiete machen Neugraben zu dem am schnellsten wachsenden Stadtteil Hamburgs. Bereits 2008 werden erneut Häuser des ersten Bauabschnitts fertig gestellt. Der südliche Teil Neugrabens, der in unmittelbarer Nähe zur Heide liegt ist ein sehr begehrter Teil Neugrabens. Hier dominieren Einfamilienhäuser aus den 70er Jahren mit meist großen Grundstücken. Im Norden Neugrabens hingegen befinden sich vermehrt Mietswohnungen.
Freizeit & Bildung
Ganz in der Nähe befindet sich das zu Fischbek gehörende Naturschutzgebiet Fischbeker Heide, das zu besonders schönen und erholsamen Spaziergängen einlädt. Das Fischbeker Moor ist auch nicht weit. Hierbei handelt es sich um ein EU-Vogelschutzgebiet vom sumpfigen Ausläufer des Alten Landes. Der dreimal wöchentlich stattfindende Markt, Dienstag, Donnerstag und Samstag, und der neue Kaufland-Markt bieten den Anwohnern gute Einkaufsmöglichkeiten. Das 1980 fertig gestellte Süderelbe-Einkaufszentrum befindet sich am nördlichen Ende der Fußgängerzone. Die Ladenflächen erstrecken sich hier über zwei Etagen. Das Einkaufszentrum bietet Raum für Geschäfte des täglichen Bedarfs, ein Möbelhaus, eine Kindertagesstätte und mehrere Vereine. Kino- und Kneipenbesuche sollten hingegen in den Nachbarstadtteilen unternommen werden.
Neugraben beeindruckt vor allem auch Familien durch das Angebot an Kindergärten und Schulen. Eine der ältesten Schulen, die Schule Neugraben, ist in diesem Stadtteil ansässig. Ebenso die Gesamtschule Fischbek, die katholische Schule Neugraben, die Schule am Falkenberg, die Frida-Stoppenbrink-Förderschule, die Grundschule Ohrnsweg und die Gesamtschule Süderelbe. Es ist ebenfalls ein Gymnasium, das Gymnasium Süderelbe, vorhanden. Die Besuche beim Arzt und beim Ortsamt können durch kurze Wege bestritten werden.
Verkehr
Rund 25 Minuten braucht die S-Bahn um in der City anzukommen. Seit 1984 enden die Linien S3 und S31 der S-Bahn Hamburg am Neugrabener Bahnhof. Der Bahnhof wurde für den S-Bahn-Anschluss vollständig umgebaut. Es besteht eine Verbindung nach Bremerhaven. Diese soll ab 2007 sogar bis Stade erweitert werden. Wer lieber mit dem Auto fährt kann die durch Neugraben verlaufende Bundesstraße 73 nutzen. Die A7 liegt nur ca. 3 Kilometer entfernt. Zusätzlich ist auch der Bau der A26 durch Neugraben-Fischbek geplant.
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