wohnen in finkenwerder
Wohnen in Finkenwerder
Etwas geschichtliches vorweg
Während des 13. und 14. Jahrhunderts entstand im heutigen Süden Hamburgs durch das Auseinanderbrechen der Elbinsel Gorieswerden die Elbinsel Finkenwerder (plattdeutsch: Finkwarder oder Finkenwarder - wörtlich "Finkeninsel"). Doch von einer Landverbindung fehlte damals jede Spur. Erst nach der Sturmflut im Februar 1962 wurden diese im Westen nach Neuenfelde sowie im Osten zur Dradenau geschaffen. Der Finkenwerder Landscheideweg teilte bis 1937 Finkenwerder zusätzlich in zwei Teile. Der nördliche vorortartige Teil gehörte seit 1445 zu Hamburg während der südliche Teil eine Vielzahl an Besitzern hatte, unter anderem Preußen.
Fakten, Fakten, Fakten
Finkenwerder gehört zu dem Bezirk Hamburg-Mitte und liegt am Südufer der Unterelbe. Aufgrund einer Bürgerinitiative scheiterte im Jahre 2005 der Versuch des Senates Finkenwerder verwaltungsrechtlich dem Bezirk Harburg zuzuschlagen, die Mehrheit der Einwohner wollte beim Bezirk Hamburg-Mitte verbleiben. Der Stadtteil umfasst eine Fläche von insgesamt 28,6 km2, die im Jahre 2002 von 11.689 Menschen besiedelt wurde, somit kamen 409 Einwohner auf einen Quadratkilometer. An den Norden Finkenwerders, jenseits der Elbe im Bezirk Altona, grenzen die Stadtteile Blankenese, Nienstedten und Othmarschen. Im Osten grenzt der Stadtteil Waltershof an, der ebenfalls zum Bezirk Hamburg-Mitte gehört.
Geographisch ist dieser Stadtteil durch den Köhlfleet und die Aue von Finkenwerder getrennt. Die drei zum Bezirk Harburg, zugehörigen Stadtteile Altenwerder, Francop und Cranz grenzen südlich an Finkenwerder. Am westlichen Ende des Mühlenberger Lochs hat Finkenwerder eine gemeinsame Grenze mit der niedersächsischen Gemeinde Jork des Landkreises Stade. Die Gemeinden südwestlich, jenseits des Mühlenberger Lochs, gehören zum Alten Land.
Finkenwerder Heute
Ländliche Ruhe und kleinstädtisches Ambiente sind heute die Faktoren die Familien und Naturliebhaber nach Finkenwerder zieht. Doch Finkenwerder ist keineswegs ein beschauliches Kaff, es lassen sich eine Menge Sport- und Freizeitangebote finden, sowie zum Beispiel den Turn- und Sportverein Finkenwerder von 1893 e.V. Also vom Kindergarten über Sportverein bis zum Gymnasium ist alles vorhanden. Wundervolle Spaziergänge an der Elbe und Ausflügen ins Alte Land können unternommen werden. Mit der Fähre ist man in rund 20 Minuten in der Hamburger City. Busse sichern zudem die Anbindung nach Altona, Neuwiedenthal und Neugraben. Ebenso wenig wegdenkbar aus Finkenwerders sind das Werksgelände von Airbus mit dem Flugplatz Hamburg-Finkenwerder, sowie die Deutsche Werft AG mit ihrer Werft.
Um die Wohnsituation in Finkenwerder noch angenehmer zu gestallten modernisierte die Saga zudem Wohnungen für 45 Millionen Euro. Helle Fassaden dominieren heute das Bild am Ortseingang Finkenwerders. Aus den 964 Einheiten der Saga wurden 630 größere Familien freundliche Wohnungen. Zusätzlich sollen 430 Einfamilien- und Doppelhäuser zwischen Landscheideweg, Norderkirchenweg und Finkenwerder Norderdeich entstehen. Betreffend der Verkehrslage in Finkenwerder dürfen wir in Zukunft viel Hoffnung in die neue Ortsumgehungsstraße setzen, heute befahren täglich bis zu 10.000 Fahrzeuge den Stadtteil. Mit dem absehbaren Erfolg der Umgehungsstraße erwartet Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter dann ebenfalls die zukünftigen Mieter in Finkenwerder, die sich in Blankenese kein Haus leisten können.
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