speicherstadt
Speicherstadt
Die Hamburger Speicherstadt ist eines der traditionsreichsten Viertel der Großstadt im Norden Deutschlands. Sie sollte Ziel jedes Hamburg-Touristen bei seinem Besuch sein. Die Hamburger Speicherstadt ist weltweit einmalig, sie ist der größte zusammenhängende Lagerkomplex auf der Welt. Sie gehört zum Hamburger Hafen und wird auch bei der Hafenrundfahrt angefahren. 1888 entstand dieser Gebäudekomplex, der maßgeblich zu Hamburgs Bedeutung als Handelszentrum beitrug.
Die Backsteingotik, in der die Speicherstadt raut wurde, besticht noch heute durch ihr einzigartiges Aussehen. Aber die Bauten sind heute nicht nur museale Gebäude, sie werden immer noch als Lagerstätten genutzt. Neben den alten, traditionsreichen Produkten Kaffee, Tee und Kakao werden heute dort auch viele Computer gelagert. Außerdem ist die Speicherstadt die bedeutendste Lagerstätte für Orientteppiche weltweit.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Speicherstadt - wie viele andere Gebäude Hamburgs - beschädigt, konnte aber schnell wieder aufgebaut werden. Wer sich genauer über die Geschichte der Speicherstadt informieren möchte, der ist im Speicherstadtmuseum richtig. Hier wird umfangreich über deren lange Historie informiert. Um die Gewürze, welche im Hamburger Handel eine enorm wichtige Rolle spielten, geht es im Gewürzmuseum. Nicht umsonst war Hamburg immer die Stadt der “Pfeffersäcke”. Auch das Hamburger Zollmuseum in der Speicherstadt ist einen Besuch wert.
Seit 1991 steht die historische Speicherstadt unter Denkmalschutz. Auch ist sie immer noch Zollgebiet, in dem Kontrollen durchgeführt werden, mit denen auch Touristen rechnen müssen. Ein weiterer Platz, der in Hamburgs Speicherstadt besucht werden sollte, ist das Störtebecker-Denkmal am Brooktor. Es gedenkt dem Freibeuter des Mittelalters, der einst geköpft wurde und zum Helden wurde. Die Speicherstadt ist ein Ort, für den man sich Zeit lassen sollte, denn an fast jedem Haus gibt es etwas zu entdecken.
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