direktbanken
Direktbanken
Direktbanken sind Kreditinstitute, die ihre Produkte nicht in Filialen, sondern direkt über das Internet anbieten. Dies hat den Vorteil geringerer Kosten, da weniger Personal- und keine Mietkosten anfallen. Diesen Kostenvorteil geben die Direktbanken fast unvermindert an ihre Kunden weiter. Über die Vorteile der Direktbanken findet man im Internet viele Informationen.
Direktbanken bieten selten das gesamte Spektrum von Finanzanlagen, sondern sie haben sich spezialisiert. So findet man spezielle Kreditbanken, die vorwiegend Kreditkarten und Konsumentenkredite anbieten. Diese Kredite sind dann, im Vergleich zu Filialbanken, bis zu 50% günstiger. Weiterhin findet man aber auch Broker, die sich mit dem Kauf und dem Verkauf von Aktien beschäftigen. Hier können Kunden ein kostenloses Depot und Verrechnungskonto anlegen, die Orders sind ebenfalls bis 50% günstiger im Vergleich zur Filialbank. Des Weiteren können Kunden ihr Depot selbst verwalten und somit Käufe und Verkäufe von Aktien und Wertpapieren in Eigenregie vornehmen.
Direktbanken sind aber auch im Bereich der Giro- und Tagesgeldkonten aktiv. Girokonten werden hier in der Regel kostenlos angeboten, ebenfalls kostenlos erhalten Kunden eine Kreditkarte. Die Zinsen für den Dispokredit liegen selten über 8%, also ebenfalls deutlich günstiger als bei der Bank vor Ort. Tagesgeldkonten sind Konten, auf denen Geld unbegrenzt angelegt werden kann, auch sind tägliche Verfügungen möglich. Die Verzinsung lehnt sich am allgemeinen Zinsniveau an und liegt derzeit zwischen 3,8% und 4,5% p.a. Einen kleinen Nachteil haben Direktbanken aber: Sie bieten keine persönliche Beratung. Fragen können nur per Mail oder Telefon beantwortet werden.
Noch mehr Begriffe gibt es in unserem Lexikon nachzulesen.
