bauzinssatz
Bauzinssatz
(auch Bauzinssätze)
Wer den Neubau eines Hauses oder aber eine Renovierung plant, kann dieses Projekt meist nicht ohne einen Kredit bewältigen. Für diese Art von Darlehen stehen besondere Kredite bei den Banken zur Verfügung, die grundschuldrechtlich besichert sind. Dies bedeutet für den Kunden, das für ein Darlehen zur Baufinanzierung eine Grundschuld auf das Grundstück eingetragen werden muß. Diese Eintragung erfolgt durch einen Notar, die Kosten gehen zu Lasten des Kreditnehmers.
Die Banken lassen sich die Grundschulden zur Sicherung des Darlehens eintragen. So kann bei Zahlungsunfähigkeit des Schuldners die Zwangsvollstreckung angestrebt werden. Bei Verkauf des Hauses werden die Darlehen bedient.
Im Gegensatz zu Ratenkrediten, die zur Finanzierung von Autos oder Möbeln vergeben werden, sind Baudarlehen also für die Banken mit weniger Risiko verbunden. Daher wird der Zins für diese Darlehen, der so genannte Bauzinssatz, günstiger berechnet. Der Bauszinssatz wird dann für eine bestimmte Zeit festgeschrieben, meist sind dies 10 bis 15 Jahre. Während dieser Zeit kann sich der Zinssatz des Darlehens nicht ändern, die Rate bleibt ebenfalls konstant. So hat der Kunde eine optimale Planungssichert, was bei der Finanzierung eines Hauses oberste Priorität hat.
Einige Banken berechnen auch den Bauzinssatz bereits nach der Bonität des Kunden. Weist ein Kunde eine gute Bonität auf, ist der Zins entsprechend geringer, da die Risikokosten für die Bank ebenfalls geringer ausfallen.
Den Bauzinssatz für Darlehen kann man aber auch im Internet vergleichen. Denn mittlerweile kann man eine Baufinanzierung online abschliessen. Allerdings werden hier viele Internetbanken angegeben, die zwar günstig finanzieren, bei denen jedoch keine oder nur eine telefonische Beratung angeboten wird. Wer sich mit Darlehen und deren Finanzierung gut auskennt, kann den Bauzinssatz um einiges senken.
Noch mehr Begriffe gibt es in unserem Lexikon nachzulesen.
