gesundheitsaspekte altbausanierung
Gesundheitsaspekte zur Altbausanierung
Altbauten bergen nicht nur schöne Stuckdecken oder original Parkettböden, noch vom Hausbau, sondern auch enorme Kosten für die Hausbesitzer. Oft sind es denkmalgeschützte Gebäude, die durch ihr hohes Alter ständig gewartet, repariert oder ausgebessert werden müssen. Der Hausbau liegt bereits lange zurück und viele Bestandteile sind veraltet. Oft ist es daher besser für Hausbesitzer, dem "Schrecken" mit dem zwar wunderschönen aber auch schön teuren Altbau ein Ende zu setzen.
Das heißt aber nicht etwa Abriss, sondern Altbausanierung bzw. Renovierung. Bei der Renovierung kümmert man sich in erster Linie um die oberflächlichen Schäden im Altbau, bei der Sanierung kann auch schon mal das komplette Haus entkernt und rundum erneuert werden. Um die fälligen Maßnahmen am Gebäude zu ermitteln, wird meist ein Gutachten erstellt, anhand dessen entschieden wird, was saniert oder renoviert werden muss.
Dabei gibt es ästhetische Ausbesserungen, wie Farben oder Bodenbeläge, die in das Handwerk Renovierung fallen, aber auch obligatorische Veränderungen, etwa wenn Asbest verbaut wurde oder das Haus von Schädlingen wie Schimmel befallen ist. In solchen schwereren Fällen ist eine Altbausanierung nötig, denn nicht wenige Schadstoffe, die sich in Häuserwänden festsetzen, sind gesundheitsschädlich.
Im Zuge der Altbausanierung werden auch Leitungen und Rohre erneuert. Oft sind denkmalgeschützte Gebäude noch mit alten Bleileitungen ausgerüstet – auch hier besteht für die Menschen, die im Haus wohnen, Gesundheitsgefahr! Neben den Rohren werden auch die Wärmedämmung und die Winddichtigkeit verbessert. Durch bessere und neue Fenster ist das Haus besser isoliert und die Bewohner können eine Menge Heizkosten sparen.
Letztendlich kosten Altbausanierung und Renovierung eine Menge Geld, gerade je älter das Haus ist. Doch danach zahlt sich dieses Handwerk im ökonomischen und ökologischen Sinne gleich doppelt aus.
